| Nach langer
Reiseplanung mit großer Hilfe des Internets ging es am
05. Juni über London mit British Airways nach New York.
Nach vier beeindruckenden und lauten Tagen ging es mit
der amerikanischen Bahngesellschaft AmTrak weiter
Richtung Norden nach Boston. In der lieben, sehr europäisch wirkenden
Stadt fühlt man sich sehr schnell wohl. Das Stadtzentrum
ist im Gegensatz zu New York überschaubar und fällt
durch den großen Common Park und gute Luft auf. Nach
zwei Tagen verbrachten wir einen ganzen Tag im Greyhound
Bus und fuhren Richtung Westen über die kanadische
Grenze zu den Niagara Falls.
Die Fälle sind bei weitem nicht
so laut, wie man es sich aus diversen Filmen vorstellt.
Trotzdem sind sie durch ihre Breite und die enormen
Wassermengen sehr beeindruckend. Nach zwei Tagen folgte
als nächste Station die kanadische Großstadt Toronto,
die etwa zwei Autostunden entfernt am Eriesee liegt.
Im Vergleich zu New York fehlt
Toronto einfach der Flair und ausser dem CN-Tower, einem
Stadium und einem großen Einkaufszentrum gibt es sonst
keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Anschließend ging
es mit einem Mietwagen auf der Autobahn (mit 100
km/h-Beschränkung) weiter nach Montreal.
Nach drei Tagen Formel-1-GP in
Montreal hatten wir ausgiebig Zeit, um sich die Stadt
selber und die Umgebung zu erkunden. Dabei haben wir
ausser einer l(i)ebenswerten Stadt mit einem netten
historischen Zentrum weite fast unberührte Natur in
unmittelbarer Umgebung entdeckt.
Am Ende der Reise machten wir
einen Ausflug für drei Tage in die historische Stadt
Quebec, die eine sehr reizvolle und schon beinahe
kitschige Altstadt hat. Dabei übernachteten wir in einem
der schönsten Hotels der Welt, dem Chateau Frontenac,
einem schlossähnlichem pompösen Gebäude.
Bei der Heimreise von Montreal
(29./30. Juni) ergab sich durch eine sechsstündige Pause
zum Anschlussflug nach Wien noch ein Kurzbesuch in
London.
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